Haben Sie schon eine Ideen-Box?

Manchmal haben wir einfach zu viele Ideen: Bunte Post-Its pflastern die Umgebung, der Desktop ist voller „kurz mal gespeicherter“ Artikel und im Smartphone tummeln sich die Notizen…

Damit Ihre wertvollen Geistesblitze nicht verloren gehen und Sie sich gleichzeitig Platz schaffen können, hier einige Tools, wie Sie Ihre Ideen sammeln können:
(Foto: Pixabay / Kaboompics)

Manchmal darf es „traditionell“ sein: Da wir geschriebene/ausgedruckte Texte schneller und leichter lesen können, sind „kurz mal“ notierte Ideen eine feine Sache. Damit daraus kein Berg an Notizzetteln, Post-Its und anderen Papierstücken wird, lohnt sich eine schnell greifbare Sammelstelle. Zwei Varianten haben sich in meinem Alltag besonders bewährt:

Darf ich vorstellen? – Die „Ideen-Box“

Die „Ideen-Box“ besteht einfach aus einer schicken Karteikarten-Box (am Besten DIN A5) und mehreren Päckchen an farbigen Karteikarten. Zu Anfang lege ich fest, welche Farbe für welchen (Business-)Bereich bzw. welches übergreifende Thema stehen soll. Habe ich dann eine Idee, wähle ich die entsprechende Farbe aus und notiere sie auf der Karteikarte. Fällt mir später noch etwas dazu ein, kann ich das ganz leicht auf dieser Karte ergänzen. Die Karte kommt dann in das entsprechende Fach der Karteikarten-Box, so dass ich alle Ideen ganz leicht an einer Stelle gesammelt habe.

Möchte ich mich nun einem Impuls widmen, schaue ich einfach in meine „Ideen-Box“ und nehme die Karten heraus, die damit zu tun haben.

Ich kann alle Karten vor mir ausbreiten und auch prima auswählen, welche Ideen

+ sich bündeln lassen
+ gerade Vorrang haben
+ später zum Einsatz kommen sollen
+ noch Ergänzung bedürfen

Ideal bei Einfällen mit Zeitbezug: Das „To Do Buch“

Wenn es um Einfälle mit Zeitbezug bzw. klaren Terminen geht, ist mein „To Do Buch“ unschlagbar!

Sonntags vor Wochenbeginn werden alle To Dos und Ideen für die kommende Woche notiert – zwar in Bereiche gegliedert, aber einfach alles, was ich mir überhaupt vorgenommen habe. So habe ich alle Vorhaben auf einen Blick im Auge und kann während der Woche vor jedes erledigte To Do zufrieden ein Häklein setzen. 🙂

Das erschreckt Sie kurz, weil auch Ihre Liste sehr lang ist? Ja, es mag sehr viel auf der Seite stehen (im Schnitt 40-60 To Dos jede Woche). Aber ich habe festgestellt, dass dieser klar definierte Sammelplatz für sehr viel Ordnung und innere und äußere Klarheit sorgt. Es macht nichts, dass es viele To Dos gibt, denn sie warten ja geduldig im Buch, bis ich mich ihnen widme. So kann ich leicht die wichtigsten Aufgaben auswählen und zwischendurch mich einfach auch fragen, bei welchem To Do ich gerade am Liebsten ein Erledigt-Häklein setzen würde.

Für Technik-Fans und mobil Aktive

Sonnenklar, dass wir nicht immer eine ganze Box oder ein Buch dabei haben, wenn uns ein Geistesblitz ereilt! Natürlich gibt es auch hierfür schicke und praktische Lösungen:

+ Sie können einige Ihrer Karteikarten einfach in das Fach Ihres Taschenkalenders, Organizers, Ringbuchs oder Ihrer Tasche stecken. So haben Sie jederzeit eine Möglichkeit, etwas zu notieren und füttern damit Ihre „Ideen-Box“.

+ Natürlich geht es auch völlig ohne Papier: Apps wie Wunderlist, Remember the milk, Trello & Co. sind zwar als To-Do-Tool bekannt – lassen sich aber auch prima als virtuelle Ideen-Sammelstelle nutzen. (Eine kleine Übersicht bietet dieser Test-Bericht von t3n) Und falls Sie speziell in Trello einsteigen wollen, finden Sie bei Claudia Kauscheder kostenlose Anregungen.

+ Gibt es Artikel oder Videos im Internet, die Sie gerne „wie nebenbei“ sammeln und auf verschiedenen technischen Endgeräten aufrufen möchten? Dann kann Pocket für Sie ein praktisches Tool sein.

+ Ebenso sehr nützlich, wenn Sie Ihre Fundstücke gerne unabhängig von externen Tools sammeln möchten: Ein spezieller Ordner auf Ihrem Desktop. Manchmal sind auch unspektakuläre Lösungen einfach hilfreich. 😉

Welche Variante Sie auch gerade anspricht: Überlegen Sie sich, welche Methode für Sie im Alltag besonders leicht umsetzbar ist, um Ihre Geistesblitze an einer Stelle zu konzentrieren.

Nun bin ich gespannt: Wie sammeln Sie Ihre Ideen? Und welche Tools setzen Sie besonders gerne ein? Teilen Sie Ihren Tipp gerne in Form eines Kommentars unter diesem Artikel.

Vielfältige tolle Ideen und viel Spaß mit deren Umsetzung wünscht Ihnen

Ihre

Petra von Schenck

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2 Kommentare

  1. Danke für die Anregungen, liebe Petra. Ich selber nutze gerne ein großes Buch für lose Ideen. Und ich versuche die todos mittlerweile von Ideen zu trennen, sonst wird es wild und die todo Liste explodiert. Für die Dinge, die ich machen möchte, die aber meist durchrutschen, blocke ich mir feste Zeiten. Dann überlege ich meist nicht mehr, ob ich da nun grad Lust zu habe.

    Viele Grüße
    Eva

    Antworten
    1. Petra von Schenck Autor

      Ja, Ideen und To Dos sind manchmal nicht identisch, liebe Eva. Was ich auch irgendwie beruhigend finde. So bleibt genügend Raum, um die Ideen zu entwickeln. 😉
      Feste Zeiten sind eine prima Sache, denn manchmal kommt das Vergnügen und der Spaß einfach beim Arbeiten.

      Viel Freude beim Umsetzen wünscht Dir
      Petra

      Antworten

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