Wie gehen Sie mit Ihren „Must Dos“ um?

Unliebsame Aufgaben, Routine, unbeliebte To Dos…
… lassen sich zum Teil delegieren bzw. auslagern. Dennoch kann es immer einmal vorkommen, dass die ein oder andere Aufgabe einfach gemacht werden „muss“ und es eben keinen Weg daran vorbei gibt. Was also tun, wenn das unliebsame „Must Do“ sich nicht von alleine in Luft auflöst?

Gefühle sind wertvoll, aber nicht der alleinige Gradmesser

Respekt für die eigenen Bedürfnisse ist wichtig und wer die eigenen Gefühle ignoriert, muss sich womöglich auf Kurz oder Lang doch mit Ihnen auseinander setzen. Deswegen macht es Sinn, sich gleich mit Ihnen zu befassen und sie auf diese Weise zu respektieren.

Das Wunderbare: Die Wertschätzung und Anerkennung dieses seelischen „Mir-ist-gerade-so-Zustandes“ kann die ein oder andere Blockade kleiner werden oder sogar verschwinden lassen.

Tipps und Ermutigungen, wie Sie auf Ihre Gefühle hören und ihnen entsprechend handeln können, gibt es viele. Hier einige Beispiele:

Es geht Ihnen einfach nicht gut und Sie kommen mit Ihrem Projekt gerade keinen Schritt weiter?
Vielleicht lassen Sie es für heute besser liegen und nehmen sich ein anderes, für Sie gerade leichteres vor. Womöglich erholen Sie sich auch einfach zuerst, bevor sie weiterarbeiten. Oder Sie stellen plötzlich fest, dass das Projekt nicht mehr „stimmig“ für Sie ist und widmen sich erleichtert und mit frischen Schwung einer neuen Aufgabe.

Sie sind innerlich schon ganz genervt, weil eine Besprechung einfach „ewig“ dauert und on top Ihr Magen knurrt?
Schlagen Sie eine Pause vor. Vielleicht geht es ja Ihrem Gesprächspartner genauso und Sie können später satt und dadurch wieder guter Stimmmung weiter über das Projekt sprechen. 😉

Was mache ich bloß bei einem echten „Must Do“?

In manchen Situationen stehen Ihnen jedoch keine wirklichen Alternativen zur Verfügung oder diese würden nur ein Problem verlagern, aber nicht lösen. Oder Sie stehen vor einer Aufgabe, bei der Sie niemand ablösen kann, weil sie persönlich verantwortlich sind. Vielleicht ist es auch einfach eine dröge Pflicht-Aufgabe und niemand kann Sie Ihnen abnehmen. Sie haben es also mit einem echten „Must Do“ zu tun.

In diesen Fällen ist ein anderer Weg einfach sinnvoller: Respektieren Sie, dass die Arbeitsfreude-Skala sich gerade in diesem Moment in Knöchelhöhe bewegt…
und lassen Sie sich eben NICHT davon beeinflussen.

Mein – sturmerprobter – Tipp für Sie: VOLLE Konzentration auf das TUN!

Stellen Sie sich vor, dass Sie ein Geschäft haben und ein Kunde kommt herein und reklamiert. Sie können sich nun dezent in Ihr Büro zurückziehen und hoffen, dass Ihr Team dieses Problem schon lösen wird – schließlich wird es ja dafür von Ihnen bezahlt. Dennoch kann es sich um eine Reklamation handeln, die Sie einfach als Chef oder Chefin zu lösen haben. Jede Verzögerung Ihrerseits – etwa noch länger im Büro zu sitzen und zu Ende telefonieren – wird Ihren wartenden Reklamationskunden nur noch weiter verärgern.

Die beste Lösung? Einmal tief Luft holen, sich kurz informieren lassen um was es geht und dann freundlich die Angelegenheit in die Hand nehmen und gemeinsam mit dem Kunden nach einer Lösung suchen.

Es ist gut möglich, dass Sie sich nach dem Gespräch mit diesem Kunden viel besser fühlen, weil:

– Sie die Reklamation in ein positives Gespräch verwandeln konnten (aus einer Reklamation einen Großauftrag machen? Ja, das geht! 😉 )

– Sie durch Ihr zügiges Handeln das unangenehme Gefühl, das Sie vor dem Gespräch hatten, so kurz wie möglich gehalten und schnell aus der Welt geschafft haben.

Letztlich kann Ihnen dieses zügige Handeln viel mehr Schwung geben, als Sie sich das zu Anfang vorstellen können. Denn:

Manchmal kommt die Freude einfach beim Arbeiten

Ich wünsche Ihnen in jedem Fall eine erfolgreiche Zeit und schnell verschwundene „Must Dos“!

Ihre

Petra von Schenck

P.S.: Wie gehen Sie mit Ihren „Must Dos“ um? Teilen Sie gerne Ihre Tipps in Form eines Kommentars.

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